Pkw

© K. Michel/pixelio.de
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Von den rund 42 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw sind über 11 Millionen Dieselfahrzeuge, Tendenz steigend.

 

Neufahrzeuge werden inzwischen fast ausschließlich mit einem Partikelfilter ausgestattet, der einen Großteil des schädlichen Dieselrußes zurück hält. Aber auch für die älteren Fahrzeuge gibt es Möglichkeiten, sie können nachgerüstet werden. Für rund 80 % der Altfahrzeuge gibt es ein Nachrüstsystem. Genauere Informationen über die Verfügbarkeit von Filtern für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gibt es auf der Seite www.partikelfilter-nachruesten.de.

 

Die regelmäßige Verschärfung der europäischen Abgasnormen hat in den vergangenen zwanzig Jahren schon erhebliche Verbesserungen der zulässigen Höchstmengen für Emissionen gebracht. Betrug der ab 1993 gültige Grenzwert nach Euro 1 für Partikel noch 180 mg pro Kilometer, so wurde dieser mit Euro 4 ab 2006 auf 25 mg gesenkt. Die zulässige Emissionsmenge für Neufahrzeuge sank also in diesem Zeitraum um 86 Prozent. Wurden Dieselfahrzeuge nach Euro 4 zunächst noch ohne Partikelfilter in den Markt gebracht, ist auf Druck der Umweltverbände inzwischen der Ausstattungsgrad auf über 90 Prozent gestiegen.

 

Seit Anfang 2011 müssen alle neu auf den Markt kommenden Diesel-Modelle die Abgasnorm Euro 5 erfüllen, die einen serienmäßigen Partikelfilter vorschreibt. Nur dadurch kann der Grenzwert von 5 mg/km eingehalten werden. Leider gibt es für Fahrzeuge mit Benzindirekteinspritzung keinen solchen Grenzwert, weshalb diese in einigen Fällen den Grenzwert deutlich überschreiten. Eine weitere Verbesserung bei den Dieselfahrzeugen bringt dann die ab 2014 kommende nächste Stufe Euro 6, bei der dann auch die Stickstoffdioxid-Werte deutlich niedriger sein müssen.

 

 

Ansprechpartner:

Jens Hilgenberg, E-Mail: Jens.Hilgenberg[at]bund.net