Umweltzone

Wegen häufiger und regelmäßiger Überschreitung der EU-Luftqualitätsgrenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid führen Städte Umweltzonen ein. In Umweltzonen dürfen nur noch Fahrzeuge fahren, die ein bestimmtes Schadstoffemissionsniveau nicht überschreiten. Damit sollen die vom motorisierten Straßenverkehr ausgehenden ökologischen und gesundheitlichen Belastungen verringert werden.

 

Die sogenannte Kennzeichnungsverordnung regelt die einheitliche Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen (Pkw, Lkw und Busse). Danach werden Fahrzeuge entsprechend ihres Schadstoffausstoßes in vier Schadstoffgruppen eingeteilt und durch farbige Plaketten gekennzeichnet. Diese sind Grundlage für die Ausnahme von Fahrverboten.

 

Bei Einführung der ersten Umweltzonen in Deutschland wurde zunächst nur Fahrzeugen ohne Plakette die Zufahrt verwehrt. Inzwischen wurden die Zufahrstbestimmungen jedoch flächendeckend verschärft. In mehr als 50 Städten dürfen bereits nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone. Im Ruhrgebiet gibt es seit dem 1.1.2012 mit 850 Quadratkilometern die flächengrößte Umweltzone der Republik. In diese dürfen seitdem 1.7.2014 nur noch Fahrzeuge mit Plakette einfahren. Die Ergebnisse aus Berlin zeigen, dass Umweltzonen wirksam sind. Hier wurde der Dieselrußanteil in der Luft um 50 Prozent reduziert.

Ansprechpartner:
Heiko Balsmeyer, E-Mail: Heiko.Balsmeyer@vcd.org

Jens Hilgenberg, E-Mail: Jens.Hilgenberg@bund.net

 

Publikation zum Thema:

Rußfreie Städte.pdf
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FAQ_Umweltzone.pdf
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