Radverkehrs- und Fußgängerförderung

© Georges/Pixelio
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Wo kein Motor, da auch keine Schafstoffe! Logisch. Die Förderung von Rad- und Fußverkehr als Alternativen ist maßgeblich, wenn es um Rußminderung in Städten geht. Die Vorteile von Fußverkehr sind klar, auch der Radverkehr hat deutliche Vorteile:

 

  • Kein Abgase
  • Erschwinglich für alle
  • Gesundheitsfördernd
  • Geringer Flächenverbrauch
  • Gerade auf kurzen Wegen oft am schnellsten

 

Der Radverkehr spielt im Straßenverkehr eine immer größere Rolle und Verkehrsplaner werden seine wachsende Bedeutung nicht außer Acht lassen können. Beispiele wie Münster oder Berlin zeigen, dass der Radverkehr eine kosteneffiziente, verkehrsplanerische Alternative für Städte aller Größen ist. Wichtig ist die Rad- und Fußverkehrsstrategie mit hohem Stellenwert in einer ganzheitlichen Stadtplanung zu entwickeln.

 

Münster

„Deutschlands Fahrradhauptstadt“ – diesen Titel führt Münster schon seit Jahren. Der Anteil des Radverkehrs am Modal Split der Stadt liegt bei 37,6%. Die Stadt macht es Fahrradfahrern schon alleine durch ihre Größe und Beschaffenheit leicht. Ausschlaggebend war aber auch, dass Münster bereits 1994 ein erstes Radverkehrskonzept entwickelt hatte. Zu den wichtigsten Maßnahmen dieses Konzepts gehörten der Aufbau eines Radwegenetzes, Tempo30-Zonen, fahrradfreundliche Ampelschaltungen, ausreichende Fahrradabstellanlagen, sowie die Fahrradmitnahme im ÖPNV.

 

Kopenhagen

Schreibt man über Radverkehr in Städten, darf Kopenhagen nicht fehlen. Im internationalen Vergleich ist diese Stadt auf unglaublich hohem Niveau, die Infrastruktur wird durch neue Teilstücke immer weiter verfeinert, die Stadt wird nicht müde den Radverkehr zu fördern wo sie nur kann. So wurde sogar schon Schokolade an vorbildliche Radfahrer verteilt. Der Radverkehr ist bei Pendlern beliebtestes Fortbewegungsmittel, mit ungefähr 36% Modal-Split Anteil.

 

Siehe hierzu auch: