Lkw-Verbot

© BUND/Quitta
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Lkw sind die größten Ruß-Emittenten im Straßenverkehr und verantwortlich für einen Großteil der verkehrsbedingten Feinstaubbelastung, besonders in den Städten. Lkw-Fahrverbote, wie sie bereits in mehreren deutschen Städten erfolgreich bestehen, sorgen für eine schnelle Senkung der lokalen Schadstoffemissionen und leisten ein Beitrag zum Gesundheits- und Lärmsschutz.

 

Üblicherweise gelten Lkw-Fahrverbote in Straßenabschnitten, die  von der Feinstaubbelastung besonders stark betroffenen sind und beschränken sich ausschließlich auf den Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen. Es gibt aber auch Städte, die ihre Durchfahrtsverbote auch auf kleinere Lkw - ab 3,5 Tonnen - ausweiten.


Neben den Feinstaubemissionen werden durch ein Lkw-Durchfahrtsverbot insbesondere auch die NO2-Werte in den betroffen Strassen deutlich gesenkt. Deshalb, und zum Schutz der Bürger vor durchfahrenden Fern-Lkw, ist ein Lkw-Durchfahrtsverbot auch in Kombination mit einer Umweltzone sinnvoll und sollte einer Umweltzone als unterstützendes Instrument zur Seite gestellt werden.

 

Ansprechpartner:

Jens Hilgenberg, Jens.Hilgenberg[at]bund.net