ÖPNV und Umweltverbund

© BUND/Hilgenberg
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Die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs als wichtige Alternative zu Auto oder Motorrad ist essenziell für die Verbesserung der Luft- und Lebensqualität in unseren Städten. Glücklicherweise haben viele Städte in ihrer jüngeren Geschichte die Förderung ihres Nahverkehrsnetzes nicht aus den Augen verloren und verfügen heute ein funktionierendes und attraktives ÖPNV-Angebot.

 

Dabei ist die Ausgestaltung des ÖPNV-Systems von maßgeblicher Relevanz. Setzt eine Stadt beispielsweise auf teure und aufwändige Untertunnelungen für neue U-Bahnstrecken oder werden stattdessen kosteneffektivere Straßenbahnlinien geplant? Wichtig ist in jedem Fall, dass die Städte sich zu einem grünen und sauberen ÖPNV bekennen, dessen Fahrstrom aus zusätzlichen Erneuerbaren Energien stammt.

 

Ein Bespiel in Europa für ein intensives ÖPNV-System ist Madrid. Die spanische Stadt hat insbesondere in der Innenstadt ein engmaschiges und hochfrequentes System aus Metro-, Tram- und Buslinien geschaffen. Dieses wird stadtweit bei 49 Prozent aller Fahrten genutzt, im Innenstadtbereich sogar bei über 60 Prozent. Die Fahrpreise sind vergleichsweise niedrig geblieben, das System wird aber trotzdem weiter verbessert und ausgebaut.

 

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