Übersehene Klimatreiber: Die Rolle von Ruß, Ozon, Methan und Co für Klima, Gesundheit und Wirtschaft

Workshop am 27.September 2012 in Berlin

30 % der globalen Erwärmung werden von sogenannten kurzlebigen Klimatreibern verursacht. Zu ihnen gehören Ruß, bodennahes Ozon, Methan und Fluorkohlenwasserstoffe. Laut einer UNEP Studie (2011) kann die globale Klimaerwärmung um bis zu 0.5 °C im Jahr 2050 gemindert werden, wenn vor allem Ruß- und Methanemissionen drastisch reduziert werden.

Neben der Minderung von CO2 müssen wir den Ausstoß dieser Stoffe eindämmen, wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen möchten. In Europa haben vor allem regionale Maßnahmen im Verkehrs- und Energiesektor die größte Wirkung, da dort die höchsten Emissionen verzeichnet werden. Solche Maßnahmen werden auch die Zahl der knapp 500.000 frühzeitigen Todesfälle durch die Belastung dieser Schadstoffe herabsetzen.

 

Auf dem Workshop am 27. September 2012 in Berlin wurden Hintergründe, Ursachen und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Der Workshop wurde gemeinsam von der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS veranstaltet. Der Leiter des Instituts, Prof. Klaus Töpfer, führte in die Thematik ein.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren:

    Dr. Markus Amann (IIASA)
    Dr. Axel Friedrich (Internationaler Verkehrsberater)
    PD Dr.  Mark Lawrence (IASS)
    Dr. Valerie Wilms (MdB Bündnis 90/ Die Grünen)

    Moderation: Daniel Eckold (DUH)

Materialien zum Workshop

Hier finden Sie das Hintergrundpapier des Workshops, eine Zusammenfassung der Veranstatlung sowie die Vorträge der Referenten als PDF und als Film und einen Film der Podiumsdiskussion.Das englische Hintergrundpapier und eine englische Zusammenfassung finden Sie hier.

Hintergrundinformationen.pdf
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Zusammenfassung_SLCP_Workshop.pdf
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Vortrag Lawrence.pdf
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Vortrag Amann.pdf
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Vortrag Friedrich.pdf
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