Erfolge der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ im Zeitraum 2009 bis 2013

© Rainer Sturm/pixelio.de
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Während der vergangenen drei Jahre hat die Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ die gesamte Bandbreite der Rußemittenten im Verkehrsbereich thematisiert. Die Reduktion gesundheits- und klimaschädlicher Abgase von Straßen-, Schienen- und Baufahrzeugen wurde ebenso vorangetrieben wie diejenige der Binnen- und Kreuzschifffahrt. So wurden Probleme aufgezeigt, Alternativen identifiziert und weitreichende Lösungsvorschläge vorgestellt. Große und kleinere Erfolgen sind:

 

  • eine breite mediale Berichterstattung, die das öffentliche Augenmerk auf die Ruß-Problematik lenkt.
  • die Verankerung des Themas in den Agenden relevanter Entscheidungsträger.
  • die Einrichtung und Verschärfung von Umweltzonen in weiteren Städten.
  • juristische Schritte, die Städte mit besonders hoher Luftschadstoffbelastung zur Ergreifung effektiver Maßnahmen veranlassen.
  • Launch einer Website, die Argumentationshilfen, Bemühungen und Erfolge aller Umweltzonen aufführt (www.sootfreecities.eu).
  • die Schaffung gesetzlicher Grundlagen für Umweltzonen in Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik und Ungarn.
  • In Dänemark, Ungarn und Tschechien sind mittlerweile erste Umweltzonen eingerichtet worden. (Übersicht: www.lowemissionzones.eu)
  • die Publikation einer Zusammenstellung von „Best-Practise-Beispielen“ in deutschen und europäischen Großstädten.
  • die von einigen Städten vorgenommene Einbeziehung von Baumaschinen in die Umweltzonen-Auflagen.
  • die Neuauflage des Programms zur Förderung der Nachrüstung von Rußpartikelfiltern durch die Bundesregierung.
  • Einrichtung einer Informations-Website zum Thema Rußemissionen auf Baustellen www.russfrei-bauen.de .
  • Baumaschinen als bedeutender Emittent von Dieselruß in Innenstädten konnten in der öffentlichen und politischen Debatte verankert werden.
  • die Order der Deutschen Bahn AG von 130 neuen Rangierloks mit Rußpartikelfiltern.
  • Überlegungen seitens einiger Kreuzfahrtreeder, von Schweröl auf Schiffsdiesel umzustellen.
  • Ankündigung der Aurüstung mehrerer Kreutzfahrtschiffe mit zeitgemäßer Abgastechnik.
  • Pläne einzelner Hafenstädte, Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe mit landseitigen Stromanschlüssen auszustatten.
  • erste Bestellungen von Binnenschiffen mit Hybridmotoren, deren elektrische Energie sich aus Solarpanelen speist.
  • gezielte Öffentlichkeitsarbeit für eine Verkehrsverlagerung hin zu nachhaltigen Verkehrträgern.

 

 

Zur ausführlichen Darstellung der bisherigen Kampagnenerfolge:

 

 

15-03-2012_Erfolge Rußfrei fürs Klima.pd
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