(c) RfK/Bachmann
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Richtlinie für nicht-straßengebundene Maschinen und Geräte (NRMM)


Um die Luftverschmutzung auf einen Wert zu reduzieren, von dem keine Schädigung der menschlichen Gesundheit ausgeht, müssen auch alle Quellen bezogenen Gesetzgebungen entsprechend ausgestaltet werden. Hierzu gehört auch die bisher unzureichend regulierte Gruppe der Fahrzeuge und Maschinen für den Einsatz neben der Straße wie etwa Baumaschinen, Schiffe und Schienenfahrzeuge. Der von der Kommission Ende 2014 vorgelegte Entwurf zur Überarbeitung der bestehenden Richtlinie trägt der stetig steigenden Bedeutung von Offroadfahrzeugen an der Gesamtbelastung mit Feinstaub Rechnung. Die Mitglieder der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ und die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) haben wichtige Schwachstellen identifiziert, die im Zuge des Gesetzgebungsprozesses noch ausgebessert werden sollten.


Die Forderungen der IG BAU sowie der Kampagne "Rußfrei für´s Klima" und dem EU geförderten Projekt Clean Air Europe beinhalten folgende Punkte:


  • Festlegung eines Partikelanzahlgrenzwerts für alle Maschinenarten und -größen analog der Vorgaben für Straßenfahrzeuge EURO VI
  • Gleichzeitige Einführung aller Grenzwerte für alle Maschinenklassen und -arten ab 1. Januar 2018
  • Keine zusätzlichen Übergangzeiträume zur Einhaltung der Grenzwerte für alle verkauften Geräte
  • Strenge Vorgaben für transparente Marktüberwachung
  • Schnelle Einführung von Kontrollen der Realemissionen
  • Veröffentlichung der Messdaten der Zulassungsbehörden nach Vorbild der US EPA
  • Keine Eigenzertifizierung
Stellungnahme_NRMM.pdf
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