(c) RfK/Bachmann
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Richtlinie über Nationale Emissionshöchstmengen (NEC)

 

Die NEC-Richtlinie (2001/81/EG) gibt an, welche Mengen der Luftschadstoffe Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Ammoniak und flüchtige Organische Verbindungen von den einzelnen Mitgliedstaaten der EU pro Jahr emittiert werden dürfen. Derzeit wird die aktuell gültige Richtlinie von 2001 novelliert, die Europäische Kommission hat einen entsprechenden Vorschlag eingebracht, so dass nun das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten aufgefordert sind, sich zu positionieren.

 

Aus Sicht der Umweltverbände müssen kommende Grenzwerte deutlich ambitionierter sein als bisherige Vorgaben, um zu gewährleisten, dass die Zielsetzung des 7. Umweltaktionsprogramms, eine Luftqualität zu erreichen, von der keine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ausgehen.

 

Daher sollten:

 

- Grenzwerte auch für Methan, PM2.5 sowie Quecksilber und Ruß festgeschrieben werden

 

- verbindliche Grenzwerte für alle Schadstoffe nicht nur für 2030, sondern auch für die Jahre 2020 und 2025 festgelegt werden, um den Degressionspfad abzubilden.

 

- keine Flexibilitätsmechanismen zuzulassen

 

- alle Sektoren adäqaut adressiert werden (Landwirtschaft, Hausbrand, Straßenverkehr, Schiffe, NRMM, Feuerungsanlagen und Lösemittel)

 

Die ausführliche Bewertung der Umweltverbände zum Download:


Position zur NEC Directive_final.pdf
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